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Erfahrungsberichte von Teilnehmer/innen

Gabriela Fröhlich: Don’t wait for the perfect moment. Just take it and make it perfect!

Name: Gabriela Froehlich
Alter: 21 Jahre
Ausbildung: Kauffrau für Büromanagement verkürzt auf 2 Jahre. Anfang zweites Lehrjahr.
Auslandspraktikum in: Dublin, Irland


Und dann ging es auch schon los. Am 17.09.17 startete unser Flug in Richtung Dublin und damit begann das große Abenteuer.

Nach einer etwas längeren Anreise, da meine Zimmergenossin und ich einer der letzten waren, kamen auch wir endlich gegen halb 10 in unserer Gastfamilie an. Sofort wurden wir sehr freundlich und herzlich empfangen. Unsere Gastmutter zeigte uns unser Zimmer und gab uns dann noch ein leckeres Abendessen.
Am nächsten Tag ging es dann auch schon direkt morgens mit dem Bus in Richtung Stadt, um unseren Sprachkurs, den wir in der ersten Woche hatten, zu besuchen. An der Bushaltestelle gab es dann schon das erste Abenteuer, da man die Hand rausstrecken musste, damit der Bus nicht an einem vorbei brauste. Die erste Woche war eine der erlebnisreichsten Wochen, die wir hier verbrachten, da der Sprachkurs nur bis um 13 Uhr ging und wir dadurch noch eine Menge Zeit hatten, um uns Dublin und die Umgebung anzusehen. Wir nutzten diese Zeit ausgiebig. Wir waren in Bray am Strand und in unzähligen Pups, in Dublin selbst. Außerdem machten wir am Samstag unseren ersten Gruppenausflug zu den Cliffs of Moher. Am Sonntag besuchten wir noch das Finale der Frauen in der irischen Sportart Galicfoodball. Das Wetter war einfach perfekt. Und wie im Flug stand schon die 2 Woche auf der Matte. Anfangs war ich über die hohen Preise sehr erschrocken aber daran hatte ich mich doch schnell gewöhnt.

In der zweiten Woche fing unser Arbeitsalltag an. Ich startete am Montag um 11:30 Uhr. Trotz Anfangsschwierigkeiten lebte ich mich super ein und lernte einiges von dem irischen Arbeitsalltag kennen. Der Job war meinem daheim eher weniger ähnlich, da ich zuhause zwar eine Vertiefung in Personal habe aber hier in einer richtigen Personalvermittlungsfirma war. Ich musste viele Bewerbungen anschauen, diese in Programme einfügen und bekam einen Einblick darüber, wie die „Mitarbeiter“ an die Firmen, die gerade jemanden brauchten vermittelt wurden. Es beindruckte mich wie organisiert hier alles ablaufen musste, damit nichts schief geht.

Wie jede Woche trafen wir uns abends oft in irgendwelchen Pups oder gingen in unseren absuluten Lieblingsclub dem Dicys. Dieser Club war eine Mischung zwischen Club und Pup und hatte eine Tanzfläche unter freiem Himmel was einfach der Wahnsinn war. Am Wochenende nuzten wir die Zeit um Ausflüge zu machen und das wunderschöne Irland mit seiner atemberaubenden Landschaft zu erkunden. Wir machten die Giant’s Causeway Tour, die Kerry Day Tour (die ich persönlich am besten fand) und waren noch bei den Wicklow Mountains. Außerdem waren meine Zimmergenossin und ich noch im Zoo, den ich sehr empfehle. So einen liebevoll angelegten Zoo habe ich noch nie gesehen. Die Tiere haben Platz und wirklich wunderschöne Gehege. Was uns leider nicht so gefallen hat war die Ghostbustour. Aber wer etwas lustiges und gruselig zu gleich mag, der ist bestimmt im Wachsmuseum gut aufgehoben. Dort gibt es verschiedene Abschnitte wie z.B. eine Art Film/Serienecke mit den Simpsons und so weiter, eine Gruselecke mit Horrorfilmfiguren und die Geschichte Dublins. Einer meiner wirklichen Highlights waren das Whiskey Tasting in der Jameson Distellery und der Besuch des Guiness Storehouses.

Egal wo sich auch Probleme aufgetan haben, Hilfe fanden wir überall. Ich war sehr überrascht über diese Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft aller Leute in Dublin.  

Mein persönliches Fazit:
Ich bin so unendlich froh diese Chance bekommen zu haben und Teil des Projekts von GoforEurope geworden zu sein. Ich hatte in Dublin die beste Zeit meines Lebens und habe so wundervolle, nette, liebenswerte Menschen und auch Freunde kennengelernt. Ich bin sehr sehr traurig, dass die letzte Woche nun vorbei ist. Hier fühle ich mich richtig Zuhause. Wir sind eine wirklich eng zusammenhaltende Gruppe geworden und ich werde diese Zeit richitg vermissen. Bestimmt wird auch die eine oder andere Träne am Flughafen vergossen werden.

Dublin hat mich mit so vielen Erinnerungen bereichert und mir Selbstvertrauen in mich und die Englische Sprache gegeben. Ich war sehr überrascht, wie gut ich doch mit meinem Englischlevel hier zurechtgekommen bin, auch wenn es gerade bei der Arbeitsphase manchmal schwierig wurde. Daraus nehme ich auch mit, dass man immer einen Weg findet, egal wie schwierig es werden könnte.

Ich kann jedem nur empfehlen, so etwas Mal gemacht zu haben, auch wenn man vorher bedenken hat, wie z.B. ich werde meine Familie so vermissen, wie soll ich nur ohne meinen Freund/Freundin so lange leben? Wie soll ich nur zu Recht kommen? Ich kann nur sagen ES GEHT! Man ist bei einem Austausch so beschäftigt, dass diese Bedenken, die auch ich noch im Flieger auf dem Hinflug hatte, sofort vergessen sind. Ich habe mich in diesen vier Woche in diese Stadt, die Insel/Land, in die Leute, in das Leben hier verliebt. Dieser Austausch war nicht der letzte Besuch in Irland.

Ich danke allen, die mir diese Erfahrung ermöglicht haben.


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